Kapitel I
Was gefeiert wird
Das Buch Exodus erzählt, wie die in Ägypten versklavten Israeliten nach zehn Plagen von Gott durch Mose befreit wurden. Sie brachen so eilig auf, dass ihr Brot keine Zeit hatte aufzugehen.
Pessach ist das Fest der Freiheit. Jüdinnen und Juden ist geboten, ihren Kindern die Geschichte zu erzählen und sich selbst so zu sehen, als wären sie persönlich aus Ägypten ausgezogen.
Kapitel II
Wie gefeiert wird
Vor dem Fest werden die Wohnungen von allem chametz, gesäuerter Nahrung, gereinigt. Am ersten Abend, in der Diaspora auch am zweiten, feiern die Familien den seder Das rituelle Mahl am ersten Abend oder an den ersten Abenden des Pessachfestes, bei dem die Geschichte vom Auszug aus Ägypten erzählt wird. Glossar, die „Ordnung“. Sie lesen die Haggada Der Text, der beim Seder am Pessachfest gelesen wird und die Geschichte vom Auszug aus Ägypten erzählt. Glossar, die die Geschichte erzählt; das jüngste Kind stellt vier Fragen; vier Becher Wein werden getrunken; man isst Matze und Bitterkräuter; bis spät in die Nacht werden Lieder gesungen. Für den Propheten Elija wird ein Becher bereitgestellt und die Tür für ihn geöffnet.
Kapitel III
In aller Welt
Die Seder reichen von kleinen Familientischen bis zu Gemeindemahlen für Hunderte. Viele Gemeinden haben eigene Bräuche: Sephardische und orientalische (mizrachische) Juden essen mitunter Reis und Hülsenfrüchte, die nach aschkenasischem Brauch verboten sind, und manche persische Juden schlagen sich während eines Liedes spielerisch mit Frühlingszwiebeln, zur Erinnerung an die Peitschen der Sklaverei.