Sekten und falsche Propheten · Abgeschiedene Gemeinschaften
Die Shaker
Die Shaker um Mutter Ann Lee bauten in Amerika zölibatäre, gleichberechtigte Dörfer, beteten im Tanz und hinterließen bleibendes Handwerk und Lieder.
Fachleute bevorzugen oft den Begriff „neue religiöse Bewegung“ statt „Sekte“. Diese Seite erzählt die Geschichte der Gruppe nach den Quellen und den Arbeiten von Historikern.
- Wann
- 1747–heute
- Wo
- Manchester (England) sowie Neuengland, New York, Ohio und Kentucky
- Traditionen
- Christentum
In Zahlen
- 9Gläubige, darunter Ann Lee, segelten 1774 von Liverpool nach New York
- etwa 18–19Hauptdörfer der Shaker auf dem Höhepunkt der Bewegung (Zählung der Historiker, ohne kurzlebige Gemeinschaften)
- etwa 4.000–6.000Shaker auf dem Höhepunkt Mitte des 19. Jahrhunderts (die Schätzungen schwanken)
Kurz gesagt
- I.Die Shaker, offiziell United Society of Believers in Christ’s Second Appearing („Vereinigte Gesellschaft der Gläubigen an Christi zweites Erscheinen“), gingen aus einer kleinen englischen Gruppe der 1740er-Jahre hervor, die Ann Lee, eine Textilarbeiterin aus Manchester, die weder lesen noch schreiben konnte, 1774 nach Amerika führte.
- II.Die Gläubigen lebten in zölibatären Gemeinschaften mit gemeinsamem Besitz, betrachteten Männer und Frauen als geistlich gleichrangig, bekannten ihre Sünden und beteten in geordneten Tänzen.
- III.Auf ihrem Höhepunkt in den 1840er-Jahren lebten nach Schätzung von Historikern einige Tausend Shaker in etwa achtzehn oder neunzehn Hauptdörfern von Maine bis Kentucky, die für ihre Farmen, Möbel und Erfindungen berühmt waren.
- IV.Zölibat und veränderte Zeiten führten zu einem langen Niedergang, doch die Shaker sind als angesehene christliche Gemeinschaft in Erinnerung geblieben, und eine winzige Gruppe lebt noch heute am Sabbathday Lake in Maine.
Zeitleiste
- um 1747James und Jane Wardley leiten bei Manchester eine kleine Gruppe ekstatischer Beter, die den Spitznamen „Shaking Quakers“ („schüttelnde Quäker“) erhält.
- 1770Im Gefängnis in Manchester hat Ann Lee Visionen, die ihre Anhänger überzeugen, dass sie ihre geistliche Führerin ist.
- 1774Ann Lee und acht Anhänger segeln nach New York.
- 1776Die Gruppe lässt sich in Niskayuna, später Watervliet, bei Albany nieder.
- 1784Ann Lee stirbt in Watervliet nach einer Missionsreise durch Neuengland, die von Gewalt aufgebrachter Menschenmengen überschattet war.
- 1787Joseph Meacham sammelt die Gläubigen in New Lebanon, New York, das zur führenden Gemeinschaft wird.
- um 1837–1850Die Ära der Manifestationen bringt Visionen, Geisterlieder und Gabenzeichnungen hervor.
- 1992Die letzte Shaker-Schwester in Canterbury, New Hampshire, stirbt; Sabbathday Lake bleibt die einzige aktive Gemeinschaft.
Was die Quellen zeigen
- Ann Lee wanderte 1774 mit einer kleinen Schar von Anhängern aus England nach New York aus und starb 1784 in Watervliet.
- Die Shaker lebten Zölibat, Gütergemeinschaft und die Gleichberechtigung von Männern und Frauen in der Leitung, für ihre Zeit seltene Grundsätze.
- Die Shaker-Dörfer betrieben erfolgreiche Farmen und Geschäfte, und den Shakern wird zugeschrieben, in Papiertütchen verkaufte Gartensamen populär gemacht zu haben.
- Das Lied „Simple Gifts“ wurde 1848 von Elder Joseph Brackett in der Shaker-Gemeinschaft Alfred in Maine komponiert.
- Die Gesellschaft erreichte Mitte des 19. Jahrhunderts ihren Höhepunkt und schrumpfte danach stetig; ein Dorf nach dem anderen wurde geschlossen.
Was die Legende erzählt
- Die Shaker werden manchmal als Sekte bezeichnet. Historiker sehen in ihnen eine angesehene christliche Gemeinschaft, der man frei beitrat und die man frei verließ; das Wort „Sekte“ im abwertenden Sinn passt nicht.
- Oft wird behauptet, die Shaker hätten Ann Lee für Gott oder Christus gehalten. Ihre Theologie lehrte vielmehr, dass der Geist Christi in ihr ein zweites Mal erschienen sei, wie er zuerst in Jesus erschienen war, und sie verehrten sie als ihre geistliche Mutter.
- Populäre Listen schreiben den Shakern die Erfindung der Kreissäge, der Wäscheklammer und vieler anderer Geräte zu. Einige Zuschreibungen, etwa der flache Besen, sind gut belegt, viele beruhen jedoch auf Überlieferung, und da die Shaker selten Patente anmeldeten, lässt sich ihre Urheberschaft schwer beweisen.
- Es heißt, die Shaker seien ausgestorben, weil niemand beitreten wollte. Das Zölibat machte sie von Konvertiten abhängig, doch Historiker verweisen auch auf die Industrialisierung, das Ende der Kinderaufnahme als Quelle neuer Mitglieder und den Wandel des religiösen Lebens in Amerika.
Wichtige Personen
- Ann LeeGründerin (1736–1784), bekannt als Mutter Ann, eine Textilarbeiterin aus Manchester, die die ersten Shaker 1774 nach Amerika führte
- James und Jane WardleyLeiter der englischen Gruppe, einer um 1747 entstandenen Abspaltung der Quäker, der sich Ann Lee anschloss
- Joseph MeachamAmerikanischer Konvertit, der die Gemeinschaften nach Ann Lees Tod in die „Evangeliumsordnung“ brachte und ab 1787 von New Lebanon aus leitete
- Lucy WrightLeiterin der Gesellschaft (1796–1821), unter der sie sich nach Westen bis Ohio und Kentucky ausbreitete
Bräuche und Regeln
Zölibat
Die Gläubigen verzichteten auf Ehe und sexuelle Beziehungen und lebten als Brüder und Schwestern; neue Mitglieder kamen durch Bekehrung und durch die Aufnahme von Waisen und Kindern hinzu.
Tanz als Gottesdienst
Zum Gottesdienst gehörten geordnete Tänze, Märsche und schlurfende Schritte, begleitet von Liedern, die die Gläubigen als Gaben des Geistes empfingen.
Beichte
Neue Mitglieder bekannten ihre Sünden einem Ältesten oder einer Ältesten des eigenen Geschlechts; damit begann das Leben als Shaker.
Gemeinsamer Besitz
Mitglieder, die den Bund unterzeichneten, übergaben ihren Besitz der Gemeinschaft und hatten Anteil an ihrer Arbeit und ihren Gütern.
Getrennte Türen, gemeinsame Leitung
Männer und Frauen wohnten in denselben Häusern, benutzten aber getrennte Türen und Treppen, und jede Gemeinschaft wurde gemeinsam von Ältesten beiderlei Geschlechts geleitet.
Ordnung und Einfachheit
Regeln, später in den Millennial Laws von 1821 und 1845 niedergeschrieben, bestimmten den Alltag bis hin zur Einrichtung der Zimmer, und Arbeit galt als Gottesdienst.
Kapitel I
Mutter Ann
Die Shaker entstanden im industriellen Norden Englands. Um 1747 traf sich bei Manchester eine kleine Gruppe unter der Leitung von James und Jane Wardley, ehemaligen Quäkern, um die Wiederkunft Christi zu erwarten. Ihr Gottesdienst war laut und körperlich: Die Mitglieder zitterten, riefen, sangen und tanzten, wie der Geist sie bewegte, und erhielten so den Spitznamen „Shaking Quakers“. Eine Anmerkung zu den Begriffen: Die Forschung spricht oft lieber von einer „neuen religiösen Bewegung“ als von einer „Sekte“, einem umstrittenen und häufig abwertenden Etikett, und ohnehin gelten die Shaker allgemein als angesehene christliche Gemeinschaft.
Zu den Anhängern der Wardleys gehörte Ann Lee, 1736 in Manchester als Tochter eines Schmieds geboren. Sie arbeitete in Textilfabriken und konnte weder lesen noch schreiben. Sie war mit einem Schmied verheiratet und brachte vier Kinder zur Welt, die alle im Säuglingsalter starben, ein Verlust, den viele Historiker mit ihrer späteren Überzeugung verbinden, dass die sexuelle Beziehung die Wurzel der menschlichen Sünde sei. Mehr als einmal wurde sie inhaftiert, weil sie Sabbatgottesdienste störte, und während eines Gefängnisaufenthalts 1770 berichtete sie von Visionen, die ihr die Ursünde Adams und Evas offenbart hätten. Ihre Anhänger sahen in ihr bald ihre Führerin und nannten sie Mutter Ann.
1774 segelte Ann Lee, von einer weiteren Vision geleitet, mit acht Anhängern von Liverpool nach New York, darunter ihr Bruder William Lee und James Whittaker; auch ihr Ehemann Abraham Standerin machte die Überfahrt, trennte sich aber bald von ihr. Nach einem schwierigen Anfang ließ sich die Gruppe 1776 in Niskayuna, später Watervliet genannt, bei Albany nieder. Während einer religiösen Erweckung 1779–1780 gewannen sie Konvertiten, und von 1781 bis 1783 zog Ann Lee predigend durch Neuengland. Ihr Pazifismus und ihre englische Herkunft machten sie während des Unabhängigkeitskriegs verdächtig, und sie und ihre Gefährten wurden Opfer von Gewalt aufgebrachter Menschenmengen. Sie starb 1784 in Watervliet.
Vieles, was über Ann Lee bekannt ist, stammt aus Zeugnissen, die Gläubige Jahrzehnte nach ihrem Tod sammelten und 1816 veröffentlichten, sowie aus feindseligen Berichten ehemaliger Mitglieder und Gegner. Historiker behandeln daher viele Einzelheiten ihres Lebens mit Vorsicht. Klar ist, dass sie eine charismatische Predigerin war, die glühende Treue weckte, dass sie Beichte, Zölibat und Abkehr von der Welt lehrte und dass die kleine Schar, die sie anführte, ihren Tod überstand und zu einer organisierten Kirche wurde. Ihr Nachfolger James Whittaker, der mit ihr aus England gekommen war, hielt die Gruppe von 1784 bis zu seinem Tod 1787 zusammen.
Kapitel II
Die Evangeliumsordnung
Nach Ann Lees Tod gaben der amerikanische Konvertit Joseph Meacham und später Lucy Wright der Bewegung ihre dauerhafte Gestalt. Die Gläubigen wurden in Dörfern gesammelt, die jeweils in „Familien“ von mehreren Dutzend Menschen gegliedert waren, die ein Wohnhaus, Werkstätten und Land teilten. Ab 1787 diente New Lebanon in New York, später Mount Lebanon genannt, als Sitz der zentralen Leitung. Unter Lucy Wright trugen Missionare den Glauben nach Westen, und in Ohio, Kentucky und Indiana entstanden neue Dörfer.
Das Leben der Shaker ruhte auf wenigen festen Grundsätzen. Die Gläubigen lebten zölibatär, als Brüder und Schwestern. Beim Eintritt bekannten sie ihre Sünden, sie besaßen alles gemeinsam und mieden den Krieg. Männer und Frauen galten als geistlich gleichrangig, eine Überzeugung, die in ihrem Glauben wurzelte, dass Gott Vater und Mutter zugleich sei und dass der Geist Christi in einer Frau ebenso wie in einem Mann erschienen sei. Jede Familie und jedes Dorf wurde gemeinsam von Ältesten beiderlei Geschlechts geleitet. In den Wohnhäusern benutzten Männer und Frauen getrennte Türen und Treppen, und der Alltag folgte einem sorgfältig geordneten Rhythmus von Arbeit, Mahlzeiten und Gottesdienst.
Der Gottesdienst selbst wurde zum auffälligsten Merkmal des Shaker-Lebens. Aus den frühen ekstatischen Bewegungen entwickelten sich geordnete Tänze, Märsche und schlurfende Schritte, ausgeführt von Reihen von Brüdern und Schwestern. Tausende Lieder sind erhalten. In der Ära der Manifestationen, von den späten 1830er-Jahren bis etwa 1850, berichteten vor allem junge Mitglieder von Visionen und Botschaften aus der Geisterwelt, und Schwestern wie Hannah Cohoon schufen die zarten „Gabenzeichnungen“ (gift drawings), die heute als Volkskunst geschätzt werden.
Arbeit galt als eine Form des Gottesdienstes, zusammengefasst in dem Ann Lee zugeschriebenen Spruch: „Die Hände bei der Arbeit, die Herzen bei Gott.“ Die Shaker-Dörfer betrieben blühende Farmen, verkauften Gartensamen und pflanzliche Arzneien und fertigten die schlichten, sorgfältig gearbeiteten Möbel und ovalen Spanschachteln, für die sie berühmt sind. Technischen Verbesserungen standen sie offen gegenüber; der flache Besen wird allgemein Shaker-Handwerkern zugeschrieben, während viele andere ihnen zugeschriebene Erfindungen auf schwächeren Belegen beruhen.
Kapitel III
Der lange Niedergang
Die Shaker erreichten ihren Höhepunkt in den 1840er- und 1850er-Jahren. Die Schätzungen schwanken, doch Historiker beziffern ihre Zahl auf wenige Tausend, vielleicht 4.000 bis 6.000, verteilt auf etwa achtzehn oder neunzehn Hauptdörfer von Maine bis Kentucky. Nach dem Bürgerkrieg schrumpfte die Gesellschaft stetig. Wegen des Zölibats war sie vollständig auf Konvertiten und aufgenommene Kinder angewiesen, und viele in Shaker-Dörfern aufgewachsene Kinder entschieden sich als Erwachsene, fortzugehen. Die Industrialisierung untergrub das Shaker-Handwerk, und neue staatliche Stellen übernahmen die Versorgung der Waisen.
Ein Dorf nach dem anderen wurde geschlossen, und die verbliebenen Gläubigen waren zunehmend Frauen. Anwesen wurden verkauft oder gingen in neue Hände über, und mehrere, etwa Hancock in Massachusetts, Canterbury in New Hampshire und Pleasant Hill in Kentucky, wurden zu Museen. Als 1992 die letzte Schwester in Canterbury starb, wurde Sabbathday Lake in Maine zur einzigen aktiven Shaker-Gemeinschaft. Eine Handvoll Mitglieder lebt noch dort und pflegt Gottesdienst, Landwirtschaft sowie eine Bibliothek und ein Museum, die Besuchern offenstehen.
Kapitel IV
Vermächtnis
Die Shaker hinterließen in der amerikanischen Kultur Spuren, die weit über ihre Zahl hinausgehen. Ihre Möbel beeinflussten das moderne Design, und ihre Dörfer gehören zu den am besten erhaltenen historischen Siedlungen der Vereinigten Staaten. Das Lied „Simple Gifts“, 1848 von Elder Joseph Brackett komponiert, erreichte ein breites Publikum, als Aaron Copland seine Melodie 1944 in Appalachian Spring verwendete.
Historiker schätzen die Shaker auch als frühes Experiment der Gleichberechtigung von Männern und Frauen, in dem Frauen echte Autorität innehatten, lange bevor die meisten Kirchen dies zuließen. Ihre Geschichte ist eines der langlebigsten Gemeinschaftsexperimente der amerikanischen Geschichte, ein Versuch, durch Ordnung, Arbeit und gemeinsamen Glauben den Himmel auf Erden zu errichten.
Anders als viele Bewegungen in dieser Rubrik endeten die Shaker nicht in einer Katastrophe, sondern in einem langsamen und würdevollen Niedergang. Forscher, Nachbarn und Besucher erinnern sich mit Respekt an sie, und ihre eigenen Schriften, Lieder und Bauten zeugen von einer Gemeinschaft, die, mit ihren eigenen Worten, als Abbild des Himmelreichs leben wollte.
Wo es geschah
- 1776 Watervliet (Niskayuna), New York
- 1787 New Lebanon, New York
- 1792–1992 Canterbury, New Hampshire
- 1794–heute Sabbathday Lake, Maine
- ab 1805 Union Village, Ohio
- ab 1806 Pleasant Hill, Kentucky
In Bildern
- Shaker beim Gottesdienst, Männer und Frauen tanzen in getrennten ReihenNew Lebanon, New York, Druck aus dem 19. Jahrhundert
- Die runde Steinscheune von 1826, eines der meistbewunderten Gebäude der ShakerHancock Shaker Village, Massachusetts
- Das Versammlungshaus des Canterbury Shaker VillageCanterbury, New Hampshire
Bildnachweise
- New Lebanon, New York, Druck aus dem 19. Jahrhundert · Unknown printmaker, Public domain
- Hancock Shaker Village, Massachusetts · John Phelan, CC BY-SA 3.0
- Canterbury, New Hampshire · SayCheeeeeese, Public domain
Für diese Website als illustrierte Tafeln nach den obigen Fotografien neu gezeichnet: zugeschnitten, umgefärbt, konturiert und mit gemalten Nachthimmeln ergänzt. Die bearbeiteten Bilder stehen unter denselben Lizenzen.
Häufige Fragen
Warum hießen sie Shaker?
Der Name geht auf „Shaking Quakers“ zurück, einen Spottnamen für das Zittern und Tanzen der frühen englischen Gruppe. Die Gläubigen übernahmen ihn später, obwohl ihr offizieller Name United Society of Believers in Christ’s Second Appearing lautete.
Gibt es noch Shaker?
Ja. Eine sehr kleine Gemeinschaft lebt noch am Sabbathday Lake in New Gloucester, Maine, wo die Mitglieder Gottesdienst, Landwirtschaft und ein Museum pflegen.
Warum sind Shaker-Möbel berühmt?
Die Shaker-Handwerker strebten nach Nützlichkeit, Ehrlichkeit und Einfachheit und mieden Verzierungen, die sie für weltlich hielten. Die so entstandenen Stühle, Schachteln und Schränke beeinflussten späteres Design und werden heute von Sammlern und Museen geschätzt.
Quellen und weiterführende Literatur
- Stephen J. Stein, The Shaker Experience in America: A History of the United Society of Believers (Yale University Press, 1992)
- Priscilla J. Brewer, Shaker Communities, Shaker Lives (University Press of New England, 1986)
- Edward Deming Andrews, The People Called Shakers: A Search for the Perfect Society (Oxford University Press, 1953)
- Lawrence Foster, Religion and Sexuality: The Shakers, the Mormons, and the Oneida Community (Oxford University Press, 1981)