Kapitel I
Was gefeiert wird
Im April 1863, bevor er in eine weitere Verbannung aufbrach, lagerte Bahá’u’lláh mit seiner Familie und seinen Gefährten in einem Garten vor Bagdad, den sie Riḍván nannten. Dort verkündete er, dass er der vom Báb verheißene Gesandte Gottes sei. Die Bahá’í sehen in dieser Erklärung den Gründungsmoment ihres Glaubens.
Das Fest feiert die erneuerte Offenbarung Gottes und die Freude, die den Garten erfüllte.
Kapitel II
Wie gefeiert wird
Die Bahá’í kommen zu Gebeten, Lesungen und Feiern zusammen, besonders an den drei heiligen Tagen. Am ersten Tag finden die Wahlen der Örtlichen Geistigen Räte statt, und während des Festes werden die Nationaltagungen abgehalten. Alle fünf Jahre wird in Haifa das Universale Haus der Gerechtigkeit gewählt.
Kapitel III
In aller Welt
Bahá’í-Gemeinden in mehr als zweihundert Ländern und Territorien begehen Riḍván mit Zusammenkünften, oft in Privathäusern und Gemeindezentren, die Freunden und Nachbarn offenstehen.