Kapitel I
Was es bedeutet
ahimsa Gewaltlosigkeit: kein Lebewesen in Gedanken, Worten oder Taten zu verletzen. Zentral im Jainismus. Glossar, Gewaltlosigkeit, ist das Herz der jainistischen Ethik: Keinem Lebewesen, wie klein es auch sei, soll in Gedanken, Worten oder Taten Schaden zugefügt werden. Die erhobene Hand ist die Geste der Ermutigung, die man aus der indischen Skulptur kennt, und hier sagt sie zugleich „Halt“. Halten Sie vor dem Handeln inne und bedenken Sie, welchen Schaden Ihre Tat anrichten könnte.
Das Rad in der Handfläche ist das Rad des Dharma, der Lehre, und zugleich der Kreislauf der Wiedergeburten, den schädliche Taten in Bewegung halten und den Gewaltlosigkeit zur Ruhe bringen kann.
Kapitel II
Woher es kommt
Die erhobene Handfläche, die abhaya mudra oder Geste der Furchtlosigkeit, ist in der indischen Kunst sehr alt. Die Ahimsa-Hand als eigenständiges jainistisches Emblem nahm im 20. Jahrhundert Gestalt an und wurde festgeschrieben, als sich die Jain-Gemeinschaften aller Richtungen 1974–75 zum 2.500. Jahrestag des nirvana Wörtlich „Verlöschen“: im Buddhismus das Ende von Begehren und Leid und die Befreiung von der Wiedergeburt. Glossar Mahaviras auf ein gemeinsames Symbol einigten.
Kapitel III
Wo man es heute sieht
Die Hand erscheint an jainistischen Tempeln, in Büchern, Zeitschriften und auf Websites, oft als Teil des vollständigen Jain-Emblems. Sie wird häufig in Kampagnen für Gewaltlosigkeit und Vegetarismus verwendet.